ausrüstung

Womit ich so fotografiere

In meinem Foto-Leben habe ich mich – bis auf ein paar kleine Ausreisser – in vier Epochen aufgehalten:

  1. die eigene Schulzeit mit schwarzweiss-Filmen incl. deren Entwicklung und Vergrößerung in der Dunkelkammer
  2. die analoge CANON System-Zeit  mit der AE-1 und EOS 100
  3. die digitale Anfangszeit mit verschiedenen Kompaktkameras von Kodak, Canon, Panasonic etc.
  4. eingetaucht in die FUJIFILM-X-Ära

 

Fujifilm X-T2
Fujifilm X-T2

Habe 2013 eine X-E1 gekauft, noch zur „beginnenden“ Fuji-X-Zeit. Besonders glücklich im nachhinein, da es für die noch junge Objektivfamilie zahlreiche günstige Angebote gab. Sie musste ja erst am Markt etabliert werden. Anfang 2015 bis Ende 2017 dann Wechsel auf eine X-E2. Und seit Dezember 2017 einen Fujifilm X-T2-Body.

 

Bei den Objektiven bin ich mit „Primes“, also Objektiven mit Festbrennweite unterwegs. Durch deren Lichtstärke kommen sie mir bei widrigen Lichtverhältnissen und beim Freistellen des Motives sehr entgegen.

Und – zumindest bei mir – bewirken sie noch etwas anderes, das nur schwer zu beschreiben ist. In Bezug auf die Vorgehensweise. Habe ich eine bestimmte Art von Aufnahme vor, setze ich das passende Objektiv vor und suche anschliessend den perfekten Standort für das Objektiv und dessen Brennweite. Bei einem Zoom-Objektiv würde ich wahrscheinlich erst versuchen, mit Hilfe der Brennweitenänderung den passenden Ausschnitt zu finden. Dann würde ich aber mein Wunschperspektive aufgeben und das Foto wäre nichts halbes und nichts ganzes.

Großes Manko ist zurzeit das Fehlen von WR (wettergeschützten) Objektiven in meiner Sammung – wenn man mal vom XF90mm absieht. Ich hoffe, dass Fuji irgendwann das XF18mm in WR herausbringt. Gerade, weil die 18mm Brennweite  (27mm auf „Vollformat“ umgerechnet) mir besonders gefällt. So ein Objektiv, dass man bei jedem Wetter einfach auf dem Body hat und mitnimmt.

Als Software zur Archivierung und Bearbeitung nutze ich Adobe Lightroom – in der „alten“ Desktopversion und nicht CC.

Ach ja, habe meine Backup-Kamera nicht erwähnt:

 

Fuji X-E1 von 2013 – langsam, mäßiges Display, aber immer noch gut! 16 Megapixel sind doch meist genug.

Meine „Marken“-Sicht

Es gibt ein paar richtig gute Systeme am Markt. Meines Erachtens sind sie – von Details abgesehen – viel austauschbarer, als die Hersteller uns das erzählen möchten. Wichtig ist: sich im System wohlfühlen, es verstehen und die Vorteile nutzen.

 

 Sollte auf diesem Blog die Ausrüstung mal nicht so sauber oder neu aussehen wie auf den Präsentationen der Hersteller, dann liegt das einfach an der ständigen Nutzung. Da hilft auch regelmäßiges Reinigen nicht. Nur bei den Linsen und dem Sensor der Kamera bin ich recht „pingelig“, wie man bei uns in der Gegend gern sagt.