Das Jahresende-Fotoblog-Paradox

So viel – so wenig – und was das miteinander zu tun hat

So viel (1): Wir erleben und fotografieren

Erlebt Ihr das genauso wie ich? Für mich ist die Zeit von Weihnachten bis zum Jahreswechsel eine besonders intensive Zeit. Nicht nur aus beruflicher Sicht.

Wir treffen uns als Familie, als Freunde. Wir fotografieren. Eine tolle Zeit, das Erlebte zu sehen und gleichzeitig einzufangen. Eines meiner Highlights war diesen Weihnachten übrigens auch eine kleine Portraitserie.

So viel (2): Wir haben Zeit zum stöbern

Die Feiertage sind eine willkommene Gelegenheit, mal wieder durch die verschiedensten Fotoblogs im Netz zu schauen. Etwas Muße. Etwas Neugier, ob es etwas interessantes gibt. Schauen, wie es unseren Freunden geht.

Und doch so wenig: nicht viel Neues

Und gerade in dieser Zeit sind es Seiten wie diese, die besonders wenig Neues bieten. Vieles ist einfach zu persönlich oder schlicht zu uninteressant für Unbeteiligte, um es hier zu posten.

Also auf der einen Seite viel fotografisch begeisterndes und Zeit zum Austausch und auf der anderen Seite „Flaute“. Aber dieses ist für mich ein gutes Zeichen. Keine Twitter-Tiraden vereinsamter Palastbewohner, sondern ein gelebtes Miteinander. Ein besseres Leben.

Hier bleiben nur ein paar voneinander losgelöste Bilder übrig – stellvertretend für so vieles. Taugen auch nur zur visuelle Trennung des Textes. Aber immerhin.

Solltet Ihr doch mal etwas Zeit im Netz verbringen wollen…

Hier ein paar Link-Tipps – besonders für Portrait-Interessierte:

Youtube: X-Photografer auf der Photokina 2018. Hier wurden ein paar Vorträge veröffentlicht, die unabhängig von Marken-Affinität erwähnenswert sind. Besonders im Bereich Portrait. Und so unterschiedliche Fotografen! Als Beispiel: Ines Thomsen , Bert Stephani und Jens Burger. Ich verzichte auf eine Liste mit kritischen Gedanken und Anmerkungen zur Arbeit und Vorgehensweise der drei. Für mich sind es einfach Vorträge, aus denen man eine kleine Anregung für sein eigenes Hobby mitnehmen kann. Und sich ein bis zwei Messestunden sparen konnte (oder wie bei mir gleich die ganze Veranstaltung).

Gestöbert habe ich auch auf der Seite von Peter Lindbergh. Ist ja auch so eine Welt für sich. Aber wie auch schon bei den vorherigen Tipps nicht unbedingt eine Frage, ob ich alles gut und schön finde, was ich dort sehe.

Aber anregend ist es. Besser als sich auf dubiosen Seiten und Foren über Kameras zu kloppen. Pixelzählen, Sensorgrößen oder neue Bedienungsfeatures zu lebenswichtigen Standards hochschaukeln zu lassen. Das macht angesichts der erreichten Standards ALLER größeren Marken keinen Sinn mehr.

Für ein „frohe Weihnacht“ ist es ja schon spät. Lasst uns da lieber in die nahe Zukunft schauen:

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Ende und einen guten Start in das neue Jahr!

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