Wenn der Beruf beim Hobby anklopft

Was sind das für komische Zeiten…

Auf diesem Wege wenigstens ein kurzes Blog-Lebenszeichen. Mein privates Vergnügen wurde übergangsweise zu einem broterwerbsichernden Zusatzding und wird dieses wohl noch eine ganze Weile bleiben. Seit Monaten fotografiere ich unsere „Fimen-Models“, bearbeite die Fotos und lade sie hoch – aber eben nicht auf diesem privaten Blog. Sie landen auf der Fimenseite finkhaeuser.com. Viele Bilder der neuen Outfits zeigen so unsere neuen Artikel und sorgen für ein frisches, abwechslungsreiches Sortimentsbild. Besonders wichtig in den Zeiten, in denen unsere Geschäftsfläche nicht besucht werden kann.

improvisiertes Fotostudio in einer kleinen Ecke des Verkaufsraums

Und was ändert sich durch die Kommerzialisierung meines Hobbys für mich? Eine gute Frage, auf die ich zurzeit keine Antwort habe. So ein bisschen verlässt mich die Leichtigkeit und die Kreativität. Gleichzeitig wird ein Foto nicht mehr zum Erlebnis, sondern zur profanen Ware. Nach ein paar hundert erstellten und hochgeladenen Bildern wird die Arbeit damit doch sehr unspektakulär. Wichtiger ist eher „Masse statt Klasse“. Denn lieber ein paar Shirts mehr zeigen als ein supertolles zusätzliches Bild von einem Stickereidetail bei einem Artikel.

STREET ONE – „meine“ drei Models: Tess, Finn und Flo haben manchmal schon so ihren eigenen Kopf 😉

Für experimentelle Fotos bleibt wenig Raum. Aber es gibt auch Ausnahmen! Für unsere Schaufensterdekoration gab es auch einen ganzen Schwung neuer Models. Ausgepackt, aufgebaut… und abends ein paar Fotos gemacht. Zum Beispiel zusammen mit einer Figur von OPUS, die wir schon länger einsetzen.

Neue Dekofiguren gab es auch für unsere Schaufensterdekoration

So Figuren sind auch immer ein wenig „gruselig“. Ich freue mich – und das sicher mit Euch allen zusammen – wenn wir bald wieder mit realen Menschen unbegrenzt und unbeschwert zusammentreffen können. Ich wünsche uns allen gute Nerven und jede Menge Geduld!

manchmal freut man sich auch über ein kleines Detail…

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2 Gedanken zu “Wenn der Beruf beim Hobby anklopft”