Lissabon – ein Besuch zu Ostern

Wann ist es am schönsten in Lissabon?

Die beste Antwort hierauf ist: immer! Die Stadt hat mit seinen alten und neuen Häusern, dem Tejo und dem reichhaltigen Angebot an Kultur und kulinarischem immer etwas zu bieten. Wir waren aber froh, Anfang April dort zu sein, um noch vor der großen Sommerhitze das Flair der Stadt zu erleben.

Wie schon an anderen Stellen in Portugal nahmen wir wieder einen Linienbus. Dieses Mal von Sagres nach Lissabon. Auf der Autobahn war es zwischendurch Zeit für einen Zwischenstopp. Während die vielen Fahrgäste sich draußen über die Bewegungsfreiheit freuten kehrte der Busfahrer auf eine verdiente kleine Mahlzeit ein. Das Foto vom warmen Süppchen möchte ich Euch nicht vorenthalten:

 

Busfahrers Rast – Fuji X-E2 XF18mmF2R 1/120 sec f/2.0 ISO 200

Und wo wir gerade bei den Busverbindungen sind: Im Norden der Stadt hält der Bus im Terminal Sete Rios neben dem Zoo. Von dort gelangt man bequem mit der U-Bahn in die Innenstadt. Wir fanden das Reisen auf diese Art und Weise sehr entspannend. Und noch ein kleiner Tipp: Aus Sicht von Touristen mit Rollkoffern scheint ganz Lissabon aus grobem Pflastersteinen und Treppen zu bestehen. Wir freuten uns jedenfalls riesig über unsere Rucksäcke.

Busterrminal – Fuji X-E2 XF14mmF2.8R 1/640 sec f/6.4 ISO 6400

Die City

In Lissabon angekommen gibt es natürlich so viel, dass man sich die ganze Stadt am besten erst einmal von oben anschaut. Egal von welcher Seite – denn Hügel gibt es hier genug. Wir entschieden uns am ersten Tag südlich zum Bario Alto hoch zu gehen. Für abendliche romantische Sonnenuntergänge im Gegenlicht ist dann der Standort der Festung oberhalb der Alfama geeigneter.

Stadtblick – Fuji X-E2 XF35mmF1.4R 1/1400 sec F/5.6 ISO 200

Die Strassenbahnen

In Bezug auf die Fotografie fand ich zwei spannende Themen: Mir war aufgefallen, dass viele Touristen aus den historischen Strassenbahnen heraus fotografierten. Und ich fragte mich, ob man das nicht mal anders herum machen sollte. Als Passant wird man entlang der „stehenden“ Sehenswürdigkeiten jederzeit und erbarmungslos abgelichtet. Die fahrenden und sehr sehenswerten Strassenbahnen werden aber nicht so ins Detail genommen.

 

Fotoduell – Fuji X-E2 XF35mmF1.4R 1/2000 sec f/2.8 ISO 320

 

Elétrico 28 Lisboa – Fuji XE-2 XF35mmF1.4R 1/2000 sec f/2.8 ISO 320

 

Die Tuktuks

Und als zweites Thema versuchte ich, mit den vielen kleinen Tuktuks, die durch die engen Gassen knatterten, in Bewegung festzuhalten. Es war schon etwas wahnsinnig, mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Menge die unterwegs waren.

Tuktuk-Love – Fuji X-E2 XF18mmF2R 1/60 sec f/11 ISO 200

 

Bei den meisten Aufnahmen fühlte sich die Kamera mit Autofocus aber deutlich überfordert und es wäre besser gewesen, gleich von Anfang an die Entfernung „vorzufocussieren“, also vor der Vorbeifahrt die Entfernung von der Kamera aus einzuschätzen und schon passend einzustellen. Die Fuji X-E2 kann die komplexe Scene nicht in der notwendigen Geschwindigkeit analysieren.

Mein liebstes Bewegungsbild entstand aber mit einem deutlich größeren Fahrzeug während der Vorbeifahrt:

 

Überblick – Fuji X-E2 XF18mmF2R 1/60 sec f/9.0 ISO 200

 

Die schwarzweiss-Fotos sind zum Teil mit Lightroom und zum Teil mit SilverEffex bearbeitet worden.

One Reply to “Lissabon – ein Besuch zu Ostern”

  1. Wirklich tolle Bilder – die machen wirklich Lust auf eine Reise nach Portugal!

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