Ein Sturm zuviel

Ein einzelner Baum von der Kettensäge verschont, aber schutzlos übrig geblieben. Wahrscheinlich war es nur eine einzige, starke Sturmböe, die diesen 40 Meter großen Baum krachend zerbersten und zu Boden fallen ließ. Ein Blick auf den Trümmerhaufen.

40m Baum liegen flach – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/850 sec f/3.6 ISO 200

Wolkenkratzer

Wolkenkratzer – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/2200 sec f/3.6 ISO 200
zum Himmel – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/5500 sec f/3.2 ISO 200

Zerborsten

Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1)900 sec f/3.2 ISO 200
Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/450 sec f/2.5 ISO 200

Zerrissen

Lebensadern – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/900 sec f/5.6 ISO 200
Fasern – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/900 sec f/4 IS 200
endlich – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/3000 sec f/1.8 ISO 200

Ausgehöhlt

leer – 1/60 sec f/4 ISO 200

So wird es weitergehen

abtransportiert – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/680 sec f/4 ISO 200
an der kurzen Leine – Harvester – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1(85 sec f/2.5 ISO 200

Am gleichen Tag – ein paar Kilometer weiter

ein Zeichen der Hoffnung – Fuji X-T2 XF23mmF1.4 R 1/3200 sec f/2.5 ISO 200

2 Gedanken zu „Ein Sturm zuviel

  1. Eine sehr emotionale Darstellung des Themas Wald. Das ist in Deutschland schon extrem, halt „typisch deutsch!“
    Klasse Bilder sind dabei entstanden, da lasse ich auch keinen Zweifel aufkommen, aber…
    Ich habe kein Problem mit nachhaltige Waldbewirtschaftung nach FSC© oder PEFC. Wald ist denken in Generationen, mein Großvater hatte einen kleinen Waldbesitz, und jeder Baum der fiel, oder gefällt wurde, war für ihn ein Stich ins Herz. Im Berufsleben benötige ich den nachwachsenden Rohstoff Holz. Wenn die Zeit zur Ernte ist, viele Jahre nach der Pflanzung, dann ist der Baum wertvoller Rohstoff, für Möbel, Häuser, oder auch Papier…
    Und der Wald in Deutschland wächst!

    1. Hallo Thomas,

      wenn es einen nachhaltigen, nachwachsenden Rohstoff gibt, dann ist es Holz. Und ohne effiziente Waldbewirtschaftung, wie Du es so treffend ansprichst, ist das undenkbar. Sonst gäbe es ja nur die illegalen Rodungen in Regenwäldern (Tropenholz) oder ähnliches. Dann wäre es mit der Nachhaltigkeit auch schnell vorbei…
      Im Artikel geht es eher um „Achtsamkeit“. Ich denke, wenn wir bewusst hinschauen und Natur erleben, dann gehen wir etwas verantwortlicher damit um. Vielleicht zumindest…
      Wenn ich die absterbenden Fichten und die geringen Erträge bei der Holzvermarktung sehe, muss ich immer an die Menschen denken, die diesen Wald gepflanzt und gepflegt haben. So, wie sie damals anpflanzten, konnten sie noch nicht ahnen, wie dynamisch der Wetterwandel stattfindet und man über Monokulturen nachdenken wird. Und auch jetzt gehen die Waldbesitzer mit ihren Neuanpflanzungen, Sortenwahl, Mischung ein hohes Risiko für einen langen Zeitraum ein. Das wird häufig zu wenig gewertschätzt.
      Die Bilder eines beim Sturm abgerissenen Baumes hatten auf jeden Fall nicht den Sinn, Forstbetrieb zu verdammen.

      Liebe Grüße
      Jürgen

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